Sandwichplatten sind moderne Bauelemente für Dächer, Wände und Fassaden. Sie bestehen aus zwei stabilen Metalldeckschichten und einem Dämmkern, der Wärmedämmung, Schallschutz und Tragfähigkeit miteinander verbindet.
Im Industrie-, Gewerbe- und Agrarbau haben sich Sandwichplatten als wirtschaftliche Lösung etabliert, da sie mehrere Funktionen in einem Bauelement vereinen: Konstruktion, Dämmung und Schutz der Gebäudehülle. Das spart Bauzeit, reduziert Montageaufwand und verbessert die Energieeffizienz des Gebäudes nachhaltig.
Die Begriffe Sandwichplatten und Sandwichpaneele bezeichnen technisch dieselbe Produktgruppe. Einen konstruktiven Unterschied gibt es nicht.
Der Unterschied liegt hauptsächlich in der Wortwahl: Während Sandwichplatten der im allgemeinen Sprachgebrauch häufiger verwendete Begriff ist, wird Sandwichpaneele oft im technischen und fachlichen Umfeld genutzt.
Unabhängig von der Bezeichnung erfüllen beide dieselben Aufgaben: Sie sorgen für Wärmedämmung, Stabilität, Brandschutz und eine effiziente Gebäudehülle.
Je nach Einsatzbereich unterscheiden sich Sandwichplatten in Aufbau, Profilierung und statischen Anforderungen. Grundsätzlich wird zwischen Dach- und Wand-Sandwichplatten unterschieden.
Dach-Sandwichplatten sind für hohe Belastungen wie Schnee, Wind und Regen ausgelegt. Durch ihre profilierte Außenschale erreichen sie eine hohe Tragfähigkeit und ermöglichen große Spannweiten. Gleichzeitig sorgen sie für eine sichere Entwässerung und eine dauerhaft dichte Dachfläche.
Vor allem bei Industriehallen, Lagergebäuden und landwirtschaftlichen Bauten kommen Sandwichplatten für Dächer zum Einsatz, da sie eine schnelle Verlegung mit guter Dämmleistung verbinden.
Wand-Sandwichplatten werden als Außen- und Innenwände eingesetzt und bilden eine energieeffiziente Gebäudehülle. Im Vergleich zu Dachplatten liegt der Fokus hier stärker auf Wärmeschutz, Schallschutz und einer langlebigen Fassadengestaltung.
Durch verschiedene Profilierungen und Oberflächen lassen sich Wand-Sandwichplatten flexibel an funktionale und optische Anforderungen anpassen. Besonders im Hallenbau und Gewerbebau sind sie eine bewährte Lösung.
Fassaden-Sandwichplatten sind speziell für sichtbare Außenbereiche konzipiert. Sie verbinden die technischen Vorteile klassischer Sandwichplatten mit einer hochwertigen Optik.
Verschiedene Farben, Profilierungen und Oberflächenstrukturen ermöglichen eine individuelle Fassadengestaltung, ohne auf Wärmedämmung, Stabilität und Witterungsbeständigkeit zu verzichten. Damit eignen sie sich besonders für moderne Gewerbe- und Verwaltungsgebäude.
Sandwichplatten überzeugen vor allem durch ihre Kombination aus Energieeffizienz, Stabilität und Montagefreundlichkeit. Da Dämmung und Tragfunktion bereits in einem Bauelement integriert sind, verkürzt sich die Bauzeit deutlich im Vergleich zu klassischen mehrschichtigen Konstruktionen.
Gleichzeitig tragen sie dazu bei, Heiz- und Kühlkosten zu senken und langfristig die Betriebskosten eines Gebäudes zu reduzieren. Ihre robuste Bauweise sorgt zudem für eine hohe Lebensdauer und geringen Wartungsaufwand.
Die wichtigsten Vorteile im Überblick:
Fassaden-Sandwichplatten sind in unterschiedlichen Farben, Strukturen und Oberflächen erhältlich, sodass Architekten und Planer Fassaden kreativ gestalten können, ohne auf die physikalischen Eigenschaften verzichten zu müssen.
Neben der Optik überzeugen Fassaden-Sandwichplatten durch einfache Montage, langlebige Witterungsbeständigkeit und geringe Wartung. Sie eignen sich sowohl für industrielle und gewerbliche Gebäude als auch für moderne Verwaltung- und Bürogebäude, bei denen Design und Funktion gleichermaßen wichtig sind.
U-Werte können sich zwischen verschiedenen Sandwichplatten Herstellern unterscheiden, weil Aufbau und Materialien der Platten variieren. Entscheidend sind dabei vor allem der verwendete Dämmstoff, die Dicke des Kerns und die konstruktive Ausführung.
Selbst bei ähnlicher Plattenstärke können unterschiedliche Systeme zu verschiedenen Dämmleistungen führen.
Für eine korrekte Planung sollten deshalb immer die technischen Daten des jeweiligen Herstellers verwendet werden, nicht pauschale Richtwerte.
Die passende Stärke einer Sandwichplatte für Wände hängt von den Anforderungen an Wärmedämmung, Brandschutz und Statik ab. Je nach Gebäudeart – etwa Industriehalle, Gewerbebau oder Kühlhaus – werden unterschiedliche Kerndicken eingesetzt, um die gewünschte Energieeffizienz zu erreichen.
Eine Sandwichplatte mit Mineralwolle-Dämmkern bietet eine der höchsten Brandschutzklassen im Bereich der Sandwichelemente. Sie wird insbesondere in Gebäuden eingesetzt, in denen erhöhte Sicherheits- und Brandschutzanforderungen gelten.
Der Grund liegt im Material: Mineralwolle ist nicht brennbar und trägt nicht zur Brandausbreitung bei. Dadurch eignen sich diese Sandwichpaneele besonders für sicherheitskritische Bauprojekte.
Wenn Sie nicht täglich mit Sandwichplatten arbeiten, ist es verständlich, dass die Auswahl des richtigen Paneels schwierig sein kann. Sie können sich jederzeit gerne für eine unverbindliche Beratung an FALK wenden. Ganz gleich, ob Sie Paneele für Dächer oder Fassaden suchen – wir beraten Sie gerne umfassend. Auch in Fragen der Nachhaltigkeit oder zu Fördermöglichkeiten stehen wir Ihnen mit fachkundigem Rat zur Seite
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