Welche Brandschutzklassen gibt es bei Sandwichelementen?

Die Brandschutzleistung von Sandwichelementen wird durch nationale und europäische Normen bewertet. Sie beschreibt, wie sich ein Bauelement im Brandfall verhält und wie stark es zur Brandausbreitung beiträgt.

Im europäischen Raum ist insbesondere die Norm DIN EN 13501-1 entscheidend, während in Deutschland zusätzlich die DIN 4102 Anwendung findet.

  • Brandschutzklassifizierung im Überblick
  • DIN 4102 (Deutschland): Klassifizierung in Baustoffklassen (z. B. A, B1, B2)
  • DIN EN 13501-1 (Europa): Euroklassen (z. B. A1, A2, B, C etc.)
  • Bewertung von Rauchentwicklung (s1–s3)
  • Bewertung von brennendem Abtropfen (d0–d2)
  • Wichtige Unterschiede bei Sandwichelementen

Die Brandschutzklasse eines Sandwichelements hängt nicht nur von der Norm, sondern auch vom Systemaufbau ab:

  • PIR-Kern: gute Dämmleistung, begrenzter Feuerwiderstand
  • Mineralwolle: nicht brennbar, höchste Brandschutzklasse
  • unterschiedliche Feuerwiderstandsdauern je nach Aufbau
  • Einsatz abhängig von Gebäudenutzung und Vorschriften
Thomas

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Thomas Stüven

Vertriebsleiter